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April/Mai 2016
Bei unserem Besuch ein Jahr nach dem schweren Erdbeben ist im Kinderheim der Alltag wieder eingekehrt. Das Haus erstrahlt in neuem Glanz und im frisch angelegten Garten gedeihen Gemüse und Kräuter. Mit strahlenden Augen empfingen uns die Kinder und das Heimleiterpaar und wir konnten nach dem schwierigen Jahr eine unbeschwerte Zeit zusammen geniessen. 

Unser Engagement bestätigt uns immer wieder, dass die Direkthilfe vor Ort am wirkungsvollsten ist. Wir sind für jede Spende dankbar. 

  
    

20. Oktober 2015

Freudige Nachricht aus Manamaiju: Unser Kinderheim ist wieder bewohnbar. Die Nächte im Zelt, das Kochen und das Essen draussen sind nun Vergangenheit. Wir sind sehr erleichtert, dass der Wiederaufbau noch vor dem Winter abgeschlossen werden konnte.
Zusammen mit unseren Trekkingteilnehmern besuchten wir das Kinderheim und kamen in den Genuss einer Tanz - und Gesangsaufführung. All dies am frühen Morgen, bevor die Kinderschar ihre Rucksäcke schulterte und sich fröhlich auf den Weg zur Schule machte.
Auch im Dhading District konnten die Menschen ihre Häuser reparieren oder wenigstens wintertaugliche Notunterkünfte erstellen.
Dank ihrer Spende an HECAC konnten wir in wenigen Monaten den Wiederaufbau unseres Kinderheimes realisieren und Nothilfe für die Bevölkerung im Dhading District leisten.
Den Oktober-Trekkingteilnehmern danken wir für das Vertrauen welches sie uns entgegenbrachten, trotz des verheerenden Bebens mit uns nach Nepal zu reisen.
Wenn auch sie auf ihrer nächsten Reise Nepal mit uns entdecken möchten, freuen wir uns sehr.

     
     



7. August 2015

Die tragenden Elemente wurden verstärkt, alle Risse repariert, der Grundputz aufgetragen, die Fensterbänke gesetzt, d.h. der Rohbau ist fertig. Es geht vorwärts, aber es braucht immer noch viele fleissige Hände um das Haus wieder bewohnbar zu machen.


24. Juli 2015
Am Telefon berichtet Arno, dass am 23.Juli ein weiters Beben die Region erschütterte, aber zum Glück keine grösseren Schäden anrichtete. Die Menschen gerieten jedoch in Angst und Panik. Ein paar Kinder und das Heimleiterpaar verbringen die Nacht wieder im Zelt. Ein herber Rückschlag, hat sich doch das Leben langsam normalisiert.


19. Juli 2015
Erneut reisen Arno und Jens nach Kathmandu. Auch dieses Mal bewilligte Oman Air zusätzliches Freigepäck.
Der Präsident Bishnu Subedi, freudige Kinderaugen und das Heimleiterpaar empfangen die beiden Männer herzlich.
Der Monsun und Banda (Streik) erschweren den Wiederaufbau. In den letzten Wochen konnten die Hauswände neu gemauert werden. Nun ist man mit der Küchen- und Badezimmereinrichtung beschäftigt, sowie den Reparaturen in den oberen Stockwerken.
Alle Kinder schlafen wieder im Haus, gekocht und gegessen wird immer noch draussen. Da das Wasser im Haus noch nicht wieder angeschlossen ist, findet die Dusche und das Zähne putzen unter freiem Himmel statt.


25. Juni 2015
Die Schneiderei konnte ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. Stolz präsentieren die Kinder ihre neue Schuluniform. 




8. Juni 2015
Die Bauarbeiter sind zurückgekommen und haben die Arbeit wieder aufgenommen.
Der Wiederaufbau braucht Geduld, da Baumaterialien wie Ziegelsteine fast gänzlich fehlen. Das Wenige, das noch zum Kauf angeboten wird, verteuerte sich massiv. Z.Bsp. kostete vor dem Beben ein Ziegelstein 15 Rupien, jetzt 25 Rupien.
Laut unserem Präsidenten Bishnu Subedi kann bestenfalls in 1-2 Monaten wieder ins Haus eingezogen werden.

     


7. Juni 2015
Ein freudiger Tag: Alle Kinder dürfen wieder zur Schule. Nach den unfreiwilligen Zwangsferien eine willkommene Abwechslung.


30. Mai 2015
Die Schäden am Schulgebäude sind behoben. Die grösseren Kinder dürfen endlich wieder in den Unterricht. Die Schulleitung hat beschlossen, dass die Jüngeren vorläufig noch zuhause bleiben müssen. Noch immer gibt es täglich Nachbeben.


26. Mai 2015
Das Land mit grosser Armut, einer korrupten Machtelite und einer schwachen, noch jungen Regierung wurde von der Naturkatastrophe schwer getroffen. 8'604 Menschen verloren ihr Leben, 17'000 Menschen wurden verletzt, 480'000 Häuser zerstört, Hunderttausende sind obdachlos, stehen vor dem Nichts, ihr Hab und Gut unter den Trümmern begraben.
Wir freuen uns riesig und sind überwältigt, dass wir bereits über 120'00.00CHF an Spendegeldern erhalten haben. Vielen herzlichen Dank an alle Spender für ihre Grosszügigkeit.
Weiterhin zählt jeder Franken für den Wiederaufbau unseres Kinderheims und unsere Projekte im Dhading Distrikt.


23. Mai 2015
Noch nie fiel uns der Abschied so schwer. Nur ungern lassen wir unsere Freunde in ihrer Not alleine.
Wir sind dankbar, dass wir wieder gesund zuhause angekommen sind, aber auch, dass wir in den vergangenen 3 Wochen wichtige Soforthilfe vor Ort leisten konnten. 




20. Mai 2015
Für die HECAC-Familie bauen wir ein verstärktes Zelt, das besseren Schutz vor dem kommenden Monsun bieten soll: Ein lockeres Ziegelsteinfundament, darüber Holzbretter, darauf kommen die Schlafmatten und Decken, massive Bambuspfeiler und ein wetterfestes Dach aus Zeltplanen.

          


16. Mai 2015

Mit gemischten Gefühlen brechen wir zusammen mit Ganesh nach Kalamabari (Dhading Distrikt) auf, um uns ein Bild über das Ausmass der Katastrophe in unserem Projektdorf Salang 4 zu machen. Die Bevölkerung erwartete uns sehnlichst, ist dankbar und froh über die mitgebrachten Hilfsgüter. Glücklicherweise sind keine Opfer zu beklagen, aber die meisten Häuser müssen neu gebaut werden. Die Nachbardörfer, Salang 7 und 8, liegen zu 90% in Trümmern. Wir finanzieren Wellblech, Plastikplanen für temporäre Unterkünfte und Lebensmittel. Die Hilfe von aussen kommt nur schleppend!

  


13. Mai 2015

Mitten in der Nacht reissen uns 2 starke Beben, im Abstand von 1 Std., aus dem Schlaf. Hört das denn nie auf? 
Tagsüber stürzen sich alle in die Arbeit um nicht ständig an die letzten beängstigenden Stunden denken zu müssen. 


12. Mai 2015

Im Erdgeschoss beginnen die Arbeiter die 1. Wand zu mauern. Um Webereien zu besuchen (unzählige wurden ganz oder teilweise zerstört) und Schals und Decken einzukaufen fahren wir nach Kathmandu. Um die Mittagszeit wird Nepal erneut von einem starken Erdbeben der Stärke 7.3 auf der Richterskala heimgesucht. Zu dieser Zeit befanden wir uns mitten im Thamel. "Ferngesteuert" liefen wir auf einen offenen Platz wo wir zusammen mit vielen anderen Menschen Schutz fanden. Als wir am frühen Abend nach Manamaiju zurückkamen, rannten uns die Kinder freudig entgegen, erleichtert, dass auch uns nichts zugestossen ist. Die Arbeiter sind veschwunden, das Werkzeug liegt verstreut herum. Nach einem ersten Augenschein müssen wir feststellen, dass die frisch aufgemauerte Wand bereits wieder Risse aufweist.
Nachdem in den letzten Tagen eine gewisse Normalität in das Alltagsleben zurückgekehrt ist bedeutet dies ein schwerer Rückschlag. Niedergeschlagenheit und Angst sind spürbar.


11. Mai 2015
Büroeinrichtung, Esszimmer und Küche oder was davon noch übriggeblieben ist, zügeln wir vom Erdgeschoss in die oberen Stockwerke. Zusammen mit den Kindern bringen wir Ordnung in ihre Schlafzimmer, den studyroom und das Spielzimmer.

          


10. Mai 2015

Highlight nicht nur für unsere Heimkinder: Karma Sherpa begleitet uns in den Shivapuri Nagarjun Nationalpark. Wir wandern zum hoch über dem Tal gelegenen Kloster Nagi Gumba und geniessen die Ruhe und die Panoramasicht auf das Tal von Kathmandu. Auf dem Heimweg besuchen wir ein kleines Restaurant wo wir uns mit Momos verwöhnen lassen. Nach einem unbeschwerten und erlebnisreichen Tag kriechen wir müde und zufrieden in unsere Zelte.

    


7. Mai 2015
Ganesh kann einen Transport in den Dhading Distrikt organisieren. Frühmorgens holt er bei uns Kleider, Wasseraufbereitungstabletten, Medikamente und Verbandsmaterialien ab, um die notleidenden Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen.


6. Mai 2015
Einige Bauarbeiter kommen aus ihren Dörfern zurück und packen tatkräftig an.


4. Mai 2015
Die Aufräumarbeiten beginnen - Schutt wegtragen, kaputte Fensterscheiben und Betontrümmer ins Freie tragen, von den Ziegeln den Mörtel abschlagen damit sie wieder verwendet werden können etc.

     


3. Mai 2015
Manamaiju, ca. 7 km ausserhalb des Stadtzentrums: Freudiges und emotionales Wiedersehen mit unseren Kindern, dem Heimleiterpaar und Bishnu Subedi, dem Präsidenten von HECAC. Niederschmetternd der Anblick unseres neu erbauten Kinderheims, in welches nur 11 Tage vor dem Beben eingezogen werden konnte. Zwar blieben das Fundament und die tragenden Elemente unversehrt, aber das Erdgeschoss muss vollständig neu aufgebaut werden. Die beiden oberen Stockwerke sind reparierbar. Für uns Glück im Unglück, denn ca. 90% der Häuser in Manamaiju sind zerstört worden.

           Dorf Manamaiju


2. Mai 2015
Mit den dringendst benötigten Hilfsgütern reisen Annelies, mein Mann Arno und ich nach Kathmandu. Die Fahrt durch die Stadt war gespenstisch und der Anblick der vielen zerstörten Häuser und Tempel schockierend. Unzählige Familien leben nun in Zelten und versuchen ihren Alltag irgendwie zu meistern.


30. April 2015
Endlich eine Nachricht aus dem Dhading Distrikt. Ganesh, unser Koordinator, meldet sich: Unsere Freunde in Salang 4 sind wohlauf, viele Häuser liegen in Trümmern, die Lage sei sehr unübersichtlich, die Bevölkerung ist dringend auf überlebenswichtige Hilfe angewiesen. 


26. April - 1 . Mai 2015
Wir sind beschäftigt mit dem Sammeln von Kleidern, Medikamenten, Verbandsmaterial und Wasseraufbereitungstabletten. Zudem erhielten wir Zelte und Wasserreinigungsfilter von Bächlisport gesponsort. Thomas Zwahlen von Himalaya Tours stellte uns ein Satellitentelefon zur Verfügung, für uns eine Art Lebensversicherung.
Unsere Flüge wurden bestätigt und die Airline bewilligte zusätzliches Reisegewicht.


26. April 2015
Auf Grund der katastrophalen und unübersichtlichen Situation annulieren wir sämtliche Trekkings.


25. April 2015

Ein schweres Erdbeben Nepal erschütterte  Nepal. Mehr als 3000 Opfer sind bereits jetzt zu beklagen.
Gücklicherweise blieben unsere Kinder und das Heimleiterpaar unversehrt.
Das neu erbaute Haus, welches wenige Kilometer ausserhalb Kathmandus in Manamaiju liegt, erlitt grossen Schaden. Das Ausmass kennen wir noch nicht.
Vom Dhading District, welcher sich in der Nähe des Epizentrum befindet, haben wir noch keine Nachricht. Wir warten sehnlichst auf ein Lebenszeichen.

Bitte helfen sie mit, die schwergeprüften Menschen in Nepal zu unterstützen. Vielen herzlichen Dank.

Das Spendekonto lautet:
Graubündner Kantonalbank
IBAN CH92 0077 4010 3252 5760 0
Swift GRKBCH2270A
Lautend auf: Verein HECAC Nepal